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Mit der W3c unterwegs in Bundesbern

Wie jedes Jahr stand Mitte September der Staatskundetag der WMS und IMS auf der Tagesordnung. Azra und Zara aus der W3c haben das Wichtigste zusammengetragen.

Früh am Morgen trafen wir uns am Bahnhof SBB und machten uns auf nach Bern. Nach der Ankunft mussten wir schnell zum Bundeshaus gehen. Am Anfang gab es ein Problem wegen der Tickets, doch dieses wurde dann geklärt. Als die ganze Klasse beisammen war, wurden wir nach oben in den Nationalrat begleitet.

Wir waren ungefähr 30 Minuten im Nationalrat. Danach durften wir der Politikerin Katja Christ Fragen stellen. Es wurden sowohl politische Fragen als auch Fragen zu ihrer politischen Tätigkeit gestellt. Für diese Fragrunde hatten wir 30 Minuten Zeit. Da die Klasse viele Fragen hatte, waren wir knapp mit der Zeit und Frau Christ musste zu den Abstimmungen eilen.

Danach bekamen wir eine kurze Führung und einen kurzen historischen Einblick. Anschliessend hatten wir fast eine Stunde Mittagspause und mussten um 10:50 Uhr vor dem Kommunikationsmuseum sein.

Im Museum war die Führung informativ und es wurden auch aktive Beteiligungen durchgeführt. Danach wurde genügend Zeit gegeben, um das Museum weiter zu erkunden. Ausserdem hatte man die Gelegenheit, ein Foto zu machen oder eine Briefmarke zu erstellen. Diese Möglichkeiten durfte man während der frei zur Verfügung gestellten Zeit nutzen.

Der Treffpunkt war um 12:55 Uhr direkt am Gleis. Schlussendlich sind wir wie geplant um 14:00 Uhr in Basel angekommen.

Was wir gelernt haben:

Im Bundeshaus haben wir erfahren, dass nicht alle Politikerinnen und Politiker einer Person, die eine Rede hält, genau und vollständig zuhören. Während einzelner Reden müssen auch nicht alle Politikerinnen und Politiker im Nationalratssaal anwesend sein. Wenn jedoch die Glocke für eine Abstimmung läutet, müssen alle an der Abstimmung beteiligten Personen anwesend sein. Dann ist der Saal deutlich voller und alle hören aufmerksam zu, damit sie an der Abstimmung teilnehmen können.

Durch das Gespräch mit Frau Katja Christ haben wir interessante Informationen über sie persönlich und allgemein über die Politik erfahren. Zum Beispiel haben wir erfahren, dass die Politikerinnen und Politiker nicht bei jeder Rede im Nationalratssaal anwesend sein müssen. Die Parteien entscheiden beziehungsweise organisieren, wer bei bestimmten Sitzungen vertreten ist. Bei Abstimmungen müssen jedoch die zuständigen Mitglieder anwesend sein. Das persönliche Gespräch war besonders interessant, weil wir Fragen stellen konnten, auf die wir sonst nicht so einfach eine Antwort gefunden hätten.

Im Museum für Kommunikation haben wir gelernt, dass Kommunikation überall stattfindet und nicht nur durch das Sprechen. Wir haben auch etwas über das Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis gelernt und welche positiven und negativen Aspekte es dabei gibt. Ausserdem wurde uns anhand eines Beispiels mit einem Banküberfall mit sieben Personen gezeigt, wie unser Gedächtnis funktionieren kann. Dabei haben wir auch erfahren, warum sich Personen beispielsweise an bestimmte Details unterschiedlich erinnern oder diese miteinander verbinden können.

Feedback von der Klasse:

Insgesamt hat uns der Ausflug sehr gut gefallen. Besonders das persönliche Interview mit Katja Christ und die interaktive Führung im Museum für Kommunikation waren für uns interessante und wertvolle Erfahrungen. Der Tag war abwechslungsreich, gut organisiert und wir konnten sowohl etwas über die Schweizer Politik als auch über Kommunikation und Geschichte lernen.

Azra und Zara, W3c

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