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«Die Zukunft des Lernens ist nicht digital, sondern menschlich!»

Am Digital Day 2025 an der Kantonsschule Zofingen spricht Stephanie Wössner davon, wie sie sich zukunftsorientiertes Lernen vorstellt. Stephanie Wössner ist freiberufliche Beraterin und Referentin mit den Schwerpunkten Extended Reality, Game-based Learning, KI, Design und Futures Thinking, Metaverse und zukunftsorientierte Lernumgebungen.

Krisen und Wandel sind die Merkmale unserer Zeit. Die einen stellen  Lehrpersonenmangel fest, die anderen sind der Meinung, Lehrpersonen braucht es eh bald nicht mehr. Was es so oder so weiterhin brauchen wird, ist Bildung. Denn Bildung sei der Nährboden für alles, was wir gestalten könnten, davon ist Stephanie Wössner überzeugt. Mit dem Ziel, eine lebenswerte Zukunft zu schaffen.

In den Augen Wössners stellt das zukunftsorientierte Lernen Mensch-Sein und Selbstbestimmung in den Fokus. Und nicht etwa Technik. Aber natürlich müsse Bildung neu gedacht werden. Was wiederum ja nichts Neues ist.

Zu oft löse Lernen bei Kindern und Jugendlichen heute aber Frust, Druck und Angst aus, meint Wössner. Stattdessen sollten wir deren Interessen wecken und Neugierde fördern. Zukunftsorientiertes Lernen sei personalisiert, kompetenzorientiert, selbstorganisiert, gestaltend. Interessen seien in uns angelegt. Das Kompetenzen-Set sei vorhanden.

Wie können wir also die Jugendlichen dabei unterstützen, dass sie lernen möchten, dass sie neues Wissen konstruieren wollen? Wie können wir sie unterstützen bei der Persönlichkeitsentwicklung?

Die Antwort ist laut Wössner: Wir müssten Selbstwirksamkeitserfahrung möglich machen. Und dabei spiele es keine Rolle, ob dies in der virtuellen oder in der physischen Realität stattfinde – denn die gemachten Erfahrungen seien in beiden Welten real.

Digitale Mittel, zum Beispiel KI, kann uns als Lernpartnerin dabei unterstützen, unsere selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Nicht uns die Last abnehmen, sondern uns dabei unterstützen, die Last zu transportieren. Ziel ist nicht unbegrenzter, unhinterfragter Einsatz technischer Hilfsmittel, sondern Erfüllung und Zufriedenheit des Individuums.

Rg

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