Kulturell, kulinarisch und sozial unterwegs in Florenz: Die W3a auf Bildungsreise

Müde von der Reise hat sich unser Gepäck nach Ankunft in Florenz bereits auf den Weg ins Hotel Park Palace begeben, während wir von Gino Bosi in Empfang genommen wurden. Gino ist Florentiner und hat in jungen Jahren die Schweizer Schule in Florenz besucht. So hat er uns mit auf einen kleinen Rundgang durch sein Florenz genommen und auf Schwiizerdütsch an verschiedenen Stationen die Geschichte seiner Stadt bis zur Gegenwart näher gebracht.

 

Florenz war im späteren Mittelalter nicht nur das Zentrum des europäischen Handels, dank der Familie Medici auch Hochburg des Finanzwesens und der bildenden Kunst. Berühmte Kunststaffende und Wissenschafter verbrachten in der Renaissance ihre Schaffenszeit in Florenz : Leonardo da Vinci, Michelangelo, Galileo Galilei oder Dante Alighieri, um nur einige von ihnen zu nennen.

 

Neben diesen kulturellen Einblicken haben wir uns natürlich auch kulinarisch verwöhen lassen. Italien steht auch für eine der besten Küchen der Welt – einfach und genial. Gino und unser Gastgeber Edgar Kraft haben uns diesbezüglich rundum verwöhnt. So ist Gino mit seiner Trattoria Rossi, die er seit diesem Februar mit seiner Frau und seinem Sohn betreibt, bei TripAdvisor bereits zur Nummer 5 der Florentiner Restaurants aufgestiegen – und uns hat er bei sich verköstigt.

 

Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Florentiner haben wir am Dienstag bei unserem Ausflug in die Wälder des Appenin erfahren dürfen. Mit Violetta haben wir uns im dichten Nebel auf die Spuren der Esskastanie gemacht und dabei kiloweise Marroni gesammelt. Weiter auf dem Bildungsprogramm standen ein Besuch in der Gelato Academy von Ciro Cammilli und die Einführung in die Geheimnisse des Florentiner Handwerks (Buchbinderei, Papierfärberei und Mosaik).

 

An unserem letzten Abend hat uns Sibilla Mischi mit sieben ihrer Studentinnen Gesellschaft geleistet. Die Lernenden haben nach einer kurzen Einführung in «Konversationtechniken» bewiesen, dass sie charmante, unterhaltsame und interessierte Gastgeber sein können – eine nicht unwesentliche Kompetenz für interkulturelle Begegnungen in der heutigen globalisierten (Arbeits-)Welt.

Text: Martin Siegrist
Bilder: Béatrice Duc

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