Aus der Integrationswoche (1): Eine Erfolgsgeschichte

Zum bereits vierten Mal besuchen W1-Klassen während der Herbstwoche die HSW, also die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Und auch dieses Mal ist diese Veranstaltung ein Erfolg. Erfolg bedeutet nicht, dass alle Lernenden der W1-Klassen diesen Anlass genossen haben. Den einen ist er zu lang, den anderen ist er zu repetitiv. Wiederum anderen hat der Anlass gefühlt nichts gebracht. Doch allen hilft dieser schon fast traditionelle Morgen in der FHNW mittelfristig, ob sie wollen oder nicht, denn jede und jeder Lernende muss sich einer Frage stellen: Was will ich?

Der erfolgreiche WMS-Abschluss ermöglicht den direkten Zugang an die HWS. Ohne weitere Hürden und Zulassungsbestimmungen hat man mit unserer Berufsmatura (BM) den Schlüssel zu dieser Tür in der Tasche – wenn man das will. Gemäss einer an der Veranstaltung live durchgeführten Umfrage haben an die 50 Prozent der anwesenden Lernenden einen konkreten Plan, wohin ihr Weg führen soll. Viele davon wollen direkt nach dem Praktikum ihr Studium beginnen oder ihr Studium nach ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt in Angriff nehmen. Für sie macht die WMS natürlich Sinn. Die andere Hälfte ist sich ihrer Sache noch nicht so sicher.

Womöglich haben bei der Sinnsuche die Präsentationen der ehemaligen WMS-Lernenden Ilaria Carnevale, Berkay Korhan, Adnan Hotic, Luiza Ziberoska und Donna Joggi zu Praktikum und Studium geholfen. Den jungen Rednerinnen und dem jungen Redner sei an dieser Stelle jedenfalls für ihre beherzten Auftritte gedankt.

«Wir bilden innovative und verantwortungsbewusste Nachwuchskräfte für eine vernetzte und dynamische Welt aus.»

Wollen Studierende diesem Anspruch, formuliert im Leitbild der FHNW, gerecht werden, so ist hohes Engagement und Eigendisziplin Grundvoraussetzung. Das Arbeitspensum an der HSW, egal ob im Voll- oder Teilzeitstudium, hat es in sich. Und das ist nicht jedermanns Sache – muss aber auch nicht jedermanns Sache sein.

Prof. Christian Tanner, Leiter des Studiengangs BSc in Betriebsökonomie am Standort Basel, ist an diesem Morgen vor allem eines wichtig: Jemand, der weiss, dass er an der HSW studieren will, wird die Wichtigkeit der Ausbildung an der WMS erkennen und sich entsprechend produktiv verhalten. Und wer die Hürden Berufsmatur und Praktikum genommen hat, kann im Rahmen des Studiums innerhalb eines Auslandsemesters zu neuen Gestaden aufbrechen oder sich in berufsnahen Projekten in Zusammenarbeit mit Firmen verwirklichen. Ein Beispiel gefällig?

https://emagazin.fhnw.ch/de/alle-ausgaben/im-digitalen-wandel/frischer-marketing-wind-fuer-traditions-konditorei.html

Vielleicht wird der eine oder andere Anregungen für innovative Ideen schon während des YES-Projekts oder während der Interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) finden und diese später verwirklichen.

Junge Menschen sollen Verantwortung übernehmen, sich der Frage stellen, was die Gesellschaft künftig braucht. Die jungen Menschen sind die Zukunft von morgen. Sie sollen ihre kreativen Ideen, die uns weiterbringen, umsetzen.

Das ist nun fast allen Anwesenden bewusst – zumindest unterbewusst. Und deshalb ist der Anlass ein Erfolg.

Si / Rg

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