In Etappen unterwegs

Eine schulische Laufbahn ist ein Velorennen. Es hat nur drei Podestplätze. Und es beginnt mit ungleichen Startchancen. Die Leistungen sind ähnlich – die Fahrräder nicht.

Faktoren, die dazu führen, dass man den Anschluss an die Spitzengruppe verliert, sind der tiefe sozioökonomische Status der Eltern, Fremdsprachigkeit und Bildungsferne.

Und das Schulsystem berücksichtigt nicht nur nach Leistungs-, sondern auch nach Herkunfts- oder sozialen Kriterien – zumindest bei rund einem Viertel der Schülerinnen und Schülern.

Was hilft, um mindestens im Peloton mitmischen zu können?

Förderprogramme sollen diese Ungleichheit, bedingt durch die soziale Selektivität, ausgleichen. Dies ist für die Gesellschaft und den Staat gefährlich, da Gräben entstehen. Und es ist schlecht für die Volkswirtschaft, denn wir brauchen gut ausgebildete Leute, die schlussendlich auch den Staat mittragen.

Die Dachorganisation Allianz Chance+ setzt sich für gerechte Bildungschancen im Jugendalter ein. ChaBâle, das Förderprogramm am WW, ist Teil davon und hat sich im Rahmen einer Tagung in Baden am 6. November vorgestellt und sich mit anderen Programmen ausgetauscht. Nächstes Etappenziel: mehr Chancengerechtigkeit.

https://chanceplus.ch

https://chanceplus.ch/foerderprogramme/

https://www.chabale.ch

Rg

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