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KI in aller Munde: Aber wovon reden wir eigentlich?

KI ist omnipräsent – auch an Schulen.

Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen, die das Schulumfeld aktuell umtreiben. Ein kurzer Einblick in die Diskussionen rund um den Digital Day 2024 in Zofingen.

LLM (Large Language Models) wie zum Beispiel OpenAI bewerten die Wahrscheinlichkeit eines Textes. Dabei lernen sie die Beziehung zwischen Wörtern und Sätzen. Dafür müssen Sie mit Sprachdaten trainiert werden. Sie muss lernen, welche Information sinnvoll und plausibel ist.

Anders als bei uns Menschen ermüdet ein LLM nicht. Es lernt und trainiert pausenlos (sofern es gefüttert wird). Und an gewinnt an Eigenschaften dazu.

Jedoch ist KI mehr als ChatGPT.

In Texten, Videos, Bildern und im Sound. Überall ist sie anzutreffen. Die Systeme dringen in den Arbeitsmarkt vor (Robotik). Personalisierte Liedempfehlungen auf Streaming-Diensten, optimierte Werbung, Betrugserkennung in Finanzprozessen, Öffentlicher Verkehr, Alexa und Siri kommen ohne KI nicht aus. Im Gesundheitswesen hilft KI bei der Analyse von medizinischen Bildern. Und so weiter.

KI denkt nicht. Sie verdichtet Informationen. Und das in einem bemerkenswerten Ausmass und immer besser.

Auf welche Veränderungen der Gesellschaft und Wirtschaft durch KI muss die Schule nun reagieren?

Wie verändert KI das Lernen?

Für welche Lernprozesse ist KI die geeignete Tutorin?

Ist KI eine Motivatorin oder eine Motivationskillerin?

Wie verändert KI die Prüfungskultur?

Unter «Lernen» versteht man den Prozess, bei dem Individuen neue Informationen, Fähigkeiten, Verhaltens- und Denkweisen erwerben, verstehen und im Gedächtnis verankern. Wie kann uns KI nun dabei unterstützen, ein Thema zu durchdringen, ohne dass wir uns von einer Maschine abhängig machen?

Eins ist klar, ob wir wollen oder nicht, die Jugendlichen nutzen KI. Die Rolle von Lehrpersonen wird künftig auch sein, sie anzuleiten, wie mit den neuen Anwendungen umzugehen ist, und Risiken und Chancen aufzuzeigen. Auch für die Lehrpersonen selbst bieten sich neue Möglichkeiten, wenn man sie zulässt.

Lehrpersonen sind nicht bloss Vermittler von Inhalten. Schon gar nicht in Zeiten des Internets und der digitalen Schulen. Die persönliche Beziehung, Zusammenarbeit, Diskussion und Reflexion gilt es zu pflegen. Das Menschliche.

Rg

 

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